ÖkostromÖkostrom  - Strom aus erneuerbaren Energien


Unter Ökostrom versteht man Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Dazu zählen Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse. In Deutschland gibt es vier große, unabhängige und bundesweit agierende Anbieter für Ökostrom: Die Lichtblick GmbH & Co. KG, die Greenpeace Energy eG, die Elektrizitätswerke Schönau GmbH (EWS) und die Naturstrom AG. Diese namhaften Anbieter für Ökostrom versichern alle, dass die Strompreise in absehbarer Zeit nicht erhöht werden.

Das zunehmende ökologische Bewusstsein der Bevölkerung und jüngste Pannen in deutschen Atomkraftwerken führen dazu, dass sich immer mehr Verbraucher für die Ökostromanbieter entscheiden. Der erhöhte Bedarf an Ökostrom wird durch die Anbieter mittels dänischer Windkraft, Wasserkraft (u. a. kommunale Wasserkraft aus Norwegen, Österreich, Schweiz oder Norditalien), Biomasse oder Photovoltaik aus Österreich gedeckt. Langfristige Verträge mit neuen Kraftwerken sorgen für eine große Sicherheit bei der Deckung der wachsenden Nachfrage nach Ökostrom.

Je mehr Kunden sich für Ökostrom entscheiden, umso mehr Anlagen können gebaut werden. - Die großen Ökostrom-Versorger investieren einen Teil der Einnahmen in den Bau neuer und effizienter Anlagen.

Im Augenblick liegt der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in Deutschland etwa bei etwas über 13 Prozent. Im Jahr 2006 waren es erst 9,7 Prozent. Tendenz ständig steigend. Den ersten Platz belegt dabei die Windenergie, dann folgen Wasserkraft und Biomasse und dann die Sonnenenergie.

Preislich gesehen ist Ökostrom nicht mehr teurer als konventioneller Strom, in einigen Regionen ist er heutzutage sogar billiger. Es spricht also nichts gegen die Nutzung alternativer Energien. Jeder kann mit der Wahl eines Ökostrom-Anbieters einen kleinen Beitrag zum Wohle unseres Planeten und für die Zukunft unserer Kinder leisten.

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