Energie sparen - Tipps Wenn man Strom sinnvoll einsetzt, kann man eine Menge Energie und Kosten sparen. Im Grunde genommen, brauchen wir dazu nur einige unserer Gewohnheiten zu ändern und beim Kauf von Elektrogeräten auf Qualität und Stromverbrauch zu achten. Stand-by-Geräte
Viele elektronische Geräte - wie zum Beispiel Fernseher, Monitore, PCs oder Drucker - sind ständig betriebsbereit. - In diesem Zusammenhang spricht man von so genannten Stand-by-Geräten. Diese dauernde Betriebsbereitschaft ist allerdings teuer und schlägt sich in einem hohen Stromverbrauch und damit hohen Stromkosten nieder. Achten Sie bereits beim Kauf der Geräte auf die Verbrauchsangaben und einen echten Netzschalter. Im Zweifelsfall trennen Sie das Gerät einfach vom Netz, wenn Sie es nicht benötigen. Bei mehreren Stand-by-Geräten kann die Anschaffung einer Steckerleiste mit Schalter eine echte Erleichterung sein. - Sie betätigen einen Schalter und alle angeschlossenen Verbraucher sind vom Netz getrennt. Neben klassischen Stand-by-Geräten sind mittlerweile auch Geräte zu haben, die mit einem kleinen „e" gekennzeichnet sind. Diese Geräte verbrauchen im Stand-by-Betrieb nur 0,1 bis 1 Watt.
Backofen Auch bei der Benutzung Ihres Backofens können Sie Strom sparen: Verzichten Sie auf Vorheizen und verlängern Sie stattdessen die Backzeit/Kochzeit entsprechend. Außerdem sollten Sie die Backofentür möglichst geschlossen halten. Herd Verwenden Sie beim Kochen auf dem Herd nur Töpfe und Pfannen mit einem Boden, der genau auf die jeweilige Herdplatte passt, so kann die Wärme optimal genutzt werden. Kochen Sie mit Deckel und belassen Sie diesen solange wie möglich auf dem Topf. Denken Sie auch an die Ausnutzung der Restwärme der Herdplatte und stellen Sie die Platte bereits vor Ende der Garzeit ab.
Waschmaschine
Wenn Sie noch ein älteres Modell haben, lohnt sich der Umstieg auf eine neue Waschmaschine auf jeden Fall. Sie können damit bis zu 40 € pro Jahr an Stromkosten einsparen und auch der Wasserverbrauch fällt bei modernen Waschmaschinen deutlich geringer aus.
Zusätzlich können Sie beim Wäsche waschen auch Strom sparen, wenn Sie leicht verschmutzte Wäsche und farbige oder synthetische Kleidungsstück bei geringen Temperaturen waschen. Diese Kleidung wird meist auch bei Waschprogrammen mit 30 oder 40 Grad sauber und Sie können erheblich dabei sparen. Bei der Wahl eines Waschprogrammes mit 40 Grad sparen Sie gegenüber einem Waschprogramm mit 60 Grad etwa die Hälfte an Strom und damit an Stromkosten ein.
Wäschetrockner Die meisten Wäschetrockner sind reine Energiefresser. - So kommen für eine Ladung schnell 50 bis 60 Cent zusammen. Nutzen Sie im Sommer lieber die gute, alte Wäscheleine zum Trocknen Ihrer Kleidung. Wenn dann wirklich der Wäschetrockner seinen Dienst verrichten soll, beladen Sie ihn ganz und reinigen Sie Flusensieb und Luftfilter regelmäßig. Schleudern Sie die Wäsche außerdem richtig in der Waschmaschine vor (ruhig 1400 bis 1600 Umdrehungen) und wählen Sie für Ihre Bügelwäsche nicht das schrankfertige Programm.
Glühlampen
Verwenden Sie statt herkömmlicher Glühlampen moderne, sparsame Energiesparlampen. - Energiesparlampen bieten mittlerweile die gleiche Helligkeit wie die normalen Glühlampen verbrauchen allerdings bis zu 80 (!) Prozent weniger Strom. Die Lebensdauer einer Energiesparlampe beträgt etwa 12.000 Stunden. Während dieser Zeit können Sie bis zu 100 Euro sparen, womit sich der etwas höhere Anschaffungspreis für die Energiesparlampen locker ausgleicht.
Pumpen Die meisten Heizungs- und Zirkulationspumpen für Warmwasser sind den ganzen Tag in Betrieb. Steuern Sie den Einsatz dieser Pumpen gezielt mit Zeitschaltuhr und Thermostat. Achten Sie beim Kauf solcher Pumpen auf das Energielabel A, damit können Sie bis zu 90 Prozent Strom einsparen.
HaushaltsgeräteBei der Anschaffung neuer Haushaltsgeräte sollten Sie immer den Energieverbrauch der Geräte berücksichtigen. Kaufen Sie am Besten nur Markengeräte mit einem Energielabel A. Im Bereich der Kühlgeräte finden sich sogar Geräte mit Energielabeln A+ oder A++.
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